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Petri-Heil

Dein Schweizer Fischereimagazin

Es gibt nichts Gutes – ausser man tut es

Editorial zu «Petri-Heil» 4/2017  

Haben Sie sich schon einmal bewusst zurückerinnert, wie es früher war in Sachen Insekten, wenn Sie am Wasser standen? Bei mir wäre es – das ist mir klar – schon ein wenig vermessen, wenn ich von «früheren Zeiten» sprechen würde; bin ich doch «erst» 38 Jahre alt. Aber auch ich erinnere mich an meine Zeit als Bub, wo deutlich mehr Insekten kreuchten und fleuchten an Fluss und See.

Diese zugegeben subjektiven Empfindungen werden durch Fachleute gestützt, die einen massiven Biomasse-Rückgang bei den Insekten beklagen. Hängt es vielleicht damit zusammen, dass wir immer weniger Fische in unseren Gewässern haben und vielerorts auch die Besatzmassnahmen kaum Wirkung zeigen? Die Fische würden schlicht verhungern, weil ihnen die Nahrung fehlt (Insekten und deren Larven, oder aber kleinere Fischchen, die sich von Insekten und deren Larven ernähren).

Ich habe dieses Thema bereits in meinem Editorial vom September («Petri-Heil» Nr. 9/2016) angesprochen und wurde in der Folge von einigen Landwirten angefeindet wegen dessen, was ich gesagt hatte. Nur: Es kanns doch nicht sein, dass die Schweizer Landwirtschaft munter tonnenweise hochaktives Gift in die Umwelt pumpt und damit die Nahrungsgrundlage unserer Fische (und natürlich auch anderer Tiere) vernichtet. Und wir alle das noch mit unseren Steuergeldern grosszügig subventionieren! Bereits beweisen es tausende Bauern in der Schweiz: Es geht anders – ohne Gift.

Daher haben wir vom «Petri-Heil» entschlossen, nicht zu lamentieren, sondern uns aktiv an der Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» im Initiativkomitee und als Medienpartner zu engagieren. Und hier bitte ich auch Sie als ebenfalls direkt Betroffenen: Sammeln Sie Unterschriften! Bei Ihren Freunden, Bekannten, Nachbarn, anderen Fischern. Zusammen schaffen wir es, etwas zu verändern!

Mir ist voll und ganz bewusst, dass diese Initiative bekämpft wird nicht zuletzt von der Chemie-Industrie. Abermillionen von Franken stehen dort schliesslich Jahr für Jahr auf dem Spiel. Das gibt sie keinesfalls kampflos her. Darum müssen wir nur noch entschlossener die Ärmel hochkrempeln und wie die Berner sagen: «Gring achä u secklä!»

Dass es auch noch viele andere, weitere Aufgaben gibt, die wir für den Fisch- und Gewässerschutz anzugehen haben, zeigen wir vorerst in zwei weiteren Artikeln dieser Ausgabe: Einmal wird eindrücklich die zerstörerische Auswirkung des Sunk-Schwall-Betriebs anhand des Bündner Alpenrheins aufgezeigt. Eine weitere Kehrseite der Energie aus Wasserkraft.

Zwei Wissenschaftler gehen in einem weiteren Artikel auf die technischen Möglichkeiten der funktionierenden Fischabstiegshilfen ein, die es – anderslautenden Aussagen zum Trotz – sehr wohl gibt. Man müsste halt nur wollen…

Viel Spass bei der Lektüre, herzlichen Dank für Ihre aktive Unterstützung der Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» und ein kräftiges Petri Heil für einen fang- und erlebnisreichen April!

Dominique Lambert
Chefredaktor

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