Am 6. Dezember gelang Ivan Schmid aus Heerbrugg ein denkwürdiger Fang. Er fing die grösste Äsche, die «Petri-Heil» in der Saison 2011 veröffentlichen durfte und gewann mit der schönen Fahnenträgerin eine der begehrten Siegerurkunden der Fischparade 2011.
«In diesem tiefen Lauf müsste doch bestimmt eine Äsche hausen», dachte sich Ivan Schmid aus Heerbrugg, als er am Nachmittag des 6. Dezember bei windigem und regnerischem Wetter seinen 3-Gramm-Zapfen mit einer kleinen grünen Goldkopfnymphe im Binnenkanal bei St. Margrethen flussabwärts treiben liess.
Und tatsächlich: Schon nach einigen Metern verabschiedete sich der Zapfen in Richtung Tiefe. Sofort setzte Ivan den Anhieb. Der Fisch wehrte sich vehement und sprang mehrmals aus dem Wasser. Ivan fühlte sich ohne Feumer, ohne Widerhaken und ohne Fischerstiefel ziemlich verloren.
Er entschied kompromisslos: «Entweder das 0,12er-Vorfach hält oder eben nicht»! Die entschlossene Handlandung funktionierte zu seinem Erstaunen bereits beim ersten Versuch.
Anschliessend begab er sich überglücklich zu Fischereiartikel Köppel in Widnau, wo er den Fisch vermessen und sich fotografieren liess. Verwendetes Gerät: Shimano Speedmaster Match-Rute 3,9 m, Shimano Exage 2500er-Rolle.
