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Petri-Heil

Dein Schweizer Fischereimagazin

Ein überstürztes Äschenverbot

Das Ziel des dreijährigen Fangverbots für Äschen in der Aare bei Bern ist, den Bestand zu vergrössern und längerfristig sicherzustellen. Das hört sich aufs Erste gar nicht so schlecht an, da es ja tendenziell wirklich nicht mehr so viele Äschen hat wie in den vergangenen Jahren. Der Bestand im Laichgebiet Schadau ist an der untersten Grenze angelangt und es besteht Handlungsbedarf. Wir sind jedoch sehr skeptisch, ob ein Fangverbot zum jetzigen Zeitpunkt das Richtige ist.

Sollte man nicht vorher einige Massnahmen vorziehen, damit ein solches Projekt auch den gewünschten Erfolg bringt?

Konkret sprechen wir das Prädatorenproblem an. Kormorane und Gänsesäger dezimieren den Äschenbestand derart stark, dass es unbedingt erforderlich ist, vorgängig den Prädatorenbestand in den Griff zu bekommen und, erst dann den Äschenbestand zu schützen.

Als der frühere Mitarbeiter des Fischereiinspektorats, Marcel Tschan, noch fast täglich mit seinem Gewehr einen Rundgang in der Schadau machte, war der Äschenbestand dort wesentlich grösser als jetzt, wo gar kein Abschuss mehr stattfindet. Sicher ist das einer der Hauptgründe für den Rückgang der Äschen in der Schadau.

In der Presse konnte man verfolgen, dass die Verhandlungen zwischen den Ornithologen und den Fischern bzw. dem Jagd und Fischereiinspektorat über das Kormoranbrutgebiet «Fanel » am Neuenburgersee in einer Sackgasse stecken. Es wurde ein Konfliktlösungsausschuss gebildet, der noch keinen einzigen Schritt in Richtung Konfliktlösung weitergekommen ist. Diese Situation zeigt, dass jede Seite an der eigenen Sache festhält und sich nicht kompromissbereit zeigt. Wir sehen keine Lösung in den nächsten drei Jahren.

Glaubt jemand ernsthaft daran, dass aufgrund des Äschenfangverbots in den nächsten drei Jahren der Äschenbestand in der Aare zunehmen wird? Wird nicht lediglich den Prädatoren «der Tisch gedeckt»?

Am «Saanespitz÷ konnten wir kürzlich beobachten, wie hunderte von Kleinäschen die Wasseroberfläche zum brodeln brachten: ein sehr erfreulicher Anblick. Leider waren am darauf folgenden Wochenende die Aktivitäten an der Oberfläche fast gänzlich verschwunden, dafür tummelten sich ein gutes Dutzend Gänsesäger an der besagten Stelle zum Jagen ? und jene haben die kleinen Äschen zum Fressen gern!

Uns ist das Zustandekommen des Fangverbotes irgendwie schleierhaft. In der Presse war zu lesen, dass das Fischereiinspektorat und die Präsidentenkonferenz des BKFV getagt haben und diese Lösung verabschiedeten.

Von all den Präsidenten der Fischervereine die wir kennen, war kein einziger dabei, obschon diese auch dem BKFV angehören. Es wäre interessant in das Protokoll dieser Sitzung Einsicht zu erhalten.

Vom BKFV wurde wenigstens noch angefügt, dass die flankierenden Massnahmen (Prädatoren dezimieren, Gewässerrenaturierung, Fischtreppen anpassen und Kläranlagen kontrollieren) zu fördern seien, was aus obenstehenden Gründen fast unmöglich ist in drei Jahren. Auch die baulichen Massnahmen, welche Geld und Planung benötigen, brauchen Zeit bis sie umgesetzt werden können.

Wir Fischer wurden nicht um die Meinung gefragt, sondern wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Fischer in den «Fangverbot-Regionen» hätten sich bestimmt gegen ein Fangverbot ausgesprochen.

Unsere Beobachtungen und Erfahrungen aus dem Fischer-Alltag in den betroffenen Regionen hätten ein realistischeres Bild ergeben, als wenn aufgrund von Statistiken solche Kurzschlussentscheide gefällt werden.

Dennoch hoffen wir, dass die flankierenden Massnahmen innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden und damit die drei Jahre, welche wir unserer Passion,dem Äschenfischen nicht nachgehen können, nicht umsonst sein werden!

Simon Zürcher und Berner Fischerkollegen

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