Liebe «Petri-Heil»-Redaktion
Immer wieder muss ich feststellen, dass einige Petrijünger beim Schleppen auf dem See ihren Kopf ausgeschaltet haben.
Es besteht immer noch der Irrglaube, dass ein Boot mit dem weissen Ball gegenüber anderen Booten vortrittsberechtigt sei. Die Vorgenannten schleppen dann gemütlich vor sich hin, ohne zu merken, dass sie gefährliche Situationen provozieren. Anbei sei noch bemerkt, dass sich so mancher Kollege (vorwiegend Jungfischer) mit den Vorschriften und Regeln auf dem See gar nicht auskennt. Der Begriff der inneren und äusseren Uferzone und deren Bedeutung ist ihnen völlig fremd.
Das Ganze ist auch eine Sache der Einstellung und des Respekts gegenüber der Natur (Schutz Uferzone & Schilfgürtel) und unseren Mitmenschen. Und gerade wir, die auch auf die Unterstützung von Nichtfischern angewiesen sind, um unsere Forderungen für die Verbesserung des Lebensraums der Fische realisieren zu können, sollten in dieser Hinsicht als Vorbild vorangehen. Ich möchte euch von der Redaktion vorschlagen einen kurzen, knackigen Artikel im «Petri-Heil» zu verfassen, in welchem im Überblick die wichtigsten Regeln auf dem See erklärt werden. Dies könnte ja auch grafisch dargestellt werden. Die Grafik könnte man dann aus dem Heft ausschneiden und auf dem Boot deponieren. Somit wäre man auf dem See tiptop informiert. Zum Schluss möchte ich Euch ein grosses Lob für eure Zeitschrift aussprechen. Die Artikel sind interessant und abwechslungsreich und haben mir schon einige Fangmethoden offenbart, die ich vorher noch nicht gekannt habe. Weiter so!
Richard Mathys, Bern
Antwort der Redaktion:
Guter Vorschlag! Wir nehmen diese Anregung gerne auf und werden uns dieses «ewig aktuelle» Thema wieder vornehmen.
