Das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt will den Kormoran zur Jagd freigeben. «Mit dem Schritt solle die Fischereiwirtschaft geschützt werden, die wegen der gefrässigen Vögel hohe Verluste beklagt», sagte Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU). Sicher werden aber auch Fischer von der Entscheidung profitieren. Das Fangaufkommen der Berufsfischer im Land hat sich in den letzten Jahren mehr als halbiert, während der Kormoranbestand erheblich zunahm.

Heribert Hahne 11. Mai 2018
Gut so! sollte in ganz Europa erlaubt werden. Nicht ausrotten aber auf ein erträgliches Maß reduzieren – und das erreichte Maß beibehalten.
Michael 14. Mai 2018
Und wiedereinmal greift der Mensch mit seinen kurzsichtigen Massnahmen, im Glauben gutes zu tun, in die Natur ein!
Warum fühlt sich der Kormoran denn so wohl in unseren Breitengraden?
Genau, so ziemlich jeder weis es; wir, unsere Väter und deren Väter, schufen ihm die idealen Lebensbedingungen, und setzten diese auch noch unter Naturschutz!
Die Natur regeneriert sich selbst, wenn wir endlich aufhören so drastisch in sie einzugreiffen!
Das würde aber bedeuten, dass wir auf viele Annehmlichkeiten verzichten müssten, und wer will das schon?
Hauptsache unser Angelgewässer ist nur eine Gehminute von unserem Auto oder Haus entfernt, und die Mobilverbindung steht, um unseren kapitalen Fang, wenn es denn noch einen gibt, gleich allen Angelkollegen weiter zu posten, oder um den Jäger anzurufen, um ihm mitzuteilen, dass ein ach so böser Kormoran unseren Fang wegschnappte…