Bekanntlich werden Kleinkraftwerke vom Bund mit der kostendeckenden Einspeiservergütung gefördert, sodass hunderte von Bach- und Flussläufen bedroht sind. So auch im Urner Maderanertal.
Immerhin konnten nach intensiven Verhandlungen die ökologischen und landschaftlichen Auswirkungen des Kraftwerks reduziert werden (Restwassermenge 50 bis 80%). Als Ausgleich für die Nutzung des Chärstelenbachs werden elf Urner Fliessgewässer für die nächsten Jahre für die Wasserkraftnutzung gesperrt. Sogar für 80 Jahre werden der Fellibach und der obere Chärstelenbach vor den Kraftwerkvögten geschützt.
Cjd
