Am 27. November fuhr Marco Richert aus Luzern nach der Arbeit mit Cris an den Rotsee, um ein paar dicke Egli zu fangen. Die Beissfreude hielt sich jedoch in Grenzen und sie wechselten mehrer Male die Stelle. Um 16.30 Uhr spürte Marco einen feinen Biss, doch bald bemerkte er, dass es ein Kapitaler sein musste. Während des fünfminütigen Drills hoffte er, dass sein Fluorocarbon nicht reissen würde. Zuschauer beobachteten den spektakulären Drill und klatschten, als das Monster im Feumer lag. Schnell ein Foto, dann setzte er die Hechtdame im Sinne der Nachwuchsförderung schonend zurück. Somit gab es für beide ein Happy End. Verwendetes Gerät: Daiwa Baitcaster Ballistic-Rute 2,1 m, Daiwa Zillion-Rolle, 0,18er-Berkley Nanofil, 0,30er-Fluorocarbon Vorfach, Keitech Easy Shiner.
Mitgeteilt: Emmer Fischerei-Fachcenter, Emmenbrücke

Hans Meyer 8. Februar 2017
Catch und release sind in der Schweiz verboten. Es kann jeder machen, was er für richtig empfindet. Nur sollte man nicht so dumm sein alles zu fotografieren und zu veröffentlichen. Hoffentlich wird der junge Mann angezeigt. Durch solche Berichte werden die Tierschuetzer nur angespornt weitere Verbote zu erwirken.
Daniel 9. Februar 2017
Leider Falsch Herr Meyer. Sein Zielfisch war ganz klar nicht der Hecht, sondern die Egli. Die ganze Montage zeigt dies auch ganz klar auf. Kompliment für den Release Marco
Hecht 9. Februar 2017
Lieber Hans,
Anscheinend sind sie überhaupt nicht auf dem aktuellsten Stand :). Ich beziehe mich auf die Vollzugshilfe Angelfischerei aus dem Jahr 2014:
Es ist gängige Praxis, dass Angelfischerinnen und -fischer, basierend auf individueller Entscheidung und basierend auf ökologischen Überlegungen, gelegentlich auch Fische zurücksetzen, welche eigentlich die Bedingungen zur Entnahme erfüllen würden. Es wird dabei vorausgesetzt, dass Angelfischerinnen und -fischer bei der Beurteilung der Fische in guter Absicht handeln und ihrer Eigenverantwortung in Bezug auf einen respektvollen Umgang mit den Fischen nachkommen
Ich würde mal behaupten das Herr Richert absolut korrekt gehandelt hat, da er einen ökologischen Mehrwert beim zurücksetzen des Fisches sah. Mit solchen Anschuldigungen wäre ich vorsichtig. Gratulation für den Kapitalen und das schonende verhalten!!! es sollte mehr Fischer geben wie Herr Richert.
Gruss Hecht
Hans Meyer 9. Februar 2017
Der edle Sportfischer und CR Fan hat den Hecht offensichtlich am Ufer am Boden gewälzt (der Fisch ist mit Dreck paniert) damit wird die Schleimschicht verletzt…. Was lernt man bei der Brevetierung… . Shame on you
Daniel 10. Februar 2017
Mann kann auch über alles nörgeln… muss aber auch Ihnen Herr Meyer recht geben. Vieles lief schief von der Landung bis hin zum wieder frei lassen. Schonendes abhacken im Wasser wäre das richtige gewesen. Aber beim Fang seines Lebens könnte ich mir das Foto wohl auch nicht verkneiffen. In dem Sinn auf friedliche Stunden am Wasser und allen ein schönes weekend.
stefan 13. Februar 2017
wegen genau solcher diskusionen würde ich mir mittlerweile zweimal überlegen, ob ich einen fang veröffentliche. Diese Besserwisserei nervt.