Kurz vor dem Jahreswechsel verabschiedete das spanische Parlament ein Gesetz zur Bekämpfung «invasiver exotischer Arten». Auf der Liste der unerwünschten Fremdlinge finden sich diverse Fische, einige davon bei Spanienreisenden sehr populär.
Auf der Liste der «invasiven Arten» die mittelfristig aus Spaniens Gewässern verschwinden sollen, figuriert beispielsweise der Wels, von dem am Ebro ein ganzer Tourismus-Zweig lebt.
Auch Hecht und Schwarzbarsch, die zu den beliebtesten Zielfischen auf der iberischen Halbinsel gehören, sind offiziell nicht mehr erwünscht. Sie teilen diesen Status mit dem Grossen Schlangenkopf, verschiedenen Katzenwelsen, Sonnenbarschen und dem Egli. Nicht dazu gehören interessanterweise die Regenbogenforelle und der Chinesische Kormoran…
Zur Zeit sind die betroffenen Umwelt-, Jagd- und Fischereibehörden damit beauftragt die ökologisch «gefährlichsten» Arten zu definieren und wirksame Massnahmen zu formulieren, um ihre Verbreitung zu stoppen sowie ihre Bestände zu reduzieren.
Autor: dal
