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Petri-Heil

Dein Schweizer Fischereimagazin

Zusammen können wir etwas ändern

Editorial zu «Petri-Heil» 3/2017  

Puhhh… War das ein Monat! Mit Erscheinen der Februar-Ausgabe von «Petri-Heil» am 31. Januar erschien auch in der «Südostschweiz» ein Bericht, der unsere Recherchen zum Aal-Gemetzel («Ökostrom mit Fischgeschnetzeltem») aufnahm. Und am Abend des selben Tags strahlte das Schweizer Fernsehen SRF den «Kassensturz»-Bericht zum Thema aus. Dann gings Schlag auf Schlag: Bericht bei «20 Minuten» (Online und Print), in den «Schaffhauser Nachrichten», Interviews fürs Radio, Lokalfernsehen, und, und, und.
Für kurze Zeit war das Thema der zerhackten Aale in der Schweiz omnipräsent. Zu Recht, wie ich finde! Viel zu viele Menschen sind zum ersten Mal überhaupt mit diesem Thema in Berührung gekommen. Haben zum ersten Mal in ungeschönten Bildern gesehen – sehen müssen –, wie die Unterwasserwelt leidet für den ach so grün geglaubten und immer hoch gelobten «Ökostrom aus Wasserkraft».

Schlussendlich aber ist genau dieser «Ökostrom aus Wasserkraft» nichts weiter als ein morbider Marketing-Gag, dem wir (fast) alle ohne zu hinterfragen auf den Leim gegangen sind. Er verändert unsere Gewässer nachhaltig ins Negative, hackt sie systematisch voneinander ab, zerstört sie als Lebensgrundlage von Wassertieren. Und trotzdem verfällt der Grossteil unserer Bevölkerung weiterhin dem irrigen Glauben, dass Strom aus Wasserkraft «grün» und «öko» sei.

«Unter Wasser hört der Tierschutz auf», wurde vielfach in Kommentaren auf unseren Aal-Bericht geschrieben. Stimmt, leider. Fische sind für die meisten Menschen unsichtbar – ganz im Gegensatz zu den Fisch fressenden Vögeln. Gehts beispielsweise um die Kormorane, stehen Vogelschützer umgehend in Reih und Glied parat. Wer aber sieht schon die Gemetzel unter Wasser, an den Äschen, den Forellen und den vom Aussterben bedrohten Nasen, welche diesem Vogel den wenig schmeichelhaften Übernamen «schwarzer Tod» eingebracht haben? Für die Fischer, die sich ihr Leben lang mit der Hege und Pflege dieser Fischarten beschäftigt haben, ist es noch viel unerträglicher als für jeden «Normal-Fischer», diesem Massaker tatenlos zuschauen zu müssen. Auf Seite 18 («Petri-Heil» 3/2017) daher unser Report zum Thema.

Mein Versprechen: «Petri-Heil» bleibt dran. Wir werden auch weiterhin dort besonders genau hinschauen, wo es die Verantwortlichen lieber hätten, wenn unsere Augen geschlossen wären. Aber: Wir benötigen auch Ihre Hilfe, Ihren wachen Blick. Informieren Sie uns, wenn bei Ihnen etwas passiert, das den Fischen Schaden zufügt! Zusammen können wir etwas verändern.

Ein kräftiges Petri Heil und einen schönen und erfolgreichen März.

Dominique Lambert
Chefredaktor

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1 Kommentar

  1. Martin 7. März 2017

    Auch wenn ich es nicht toll finde, dass Fische in Turbinen zerhackt werden usw., Wasserkraft ist und bleibt die sauberste Stromlösung. Leider befassen sich viel zu wenig Umweltschützer mit dem Thema Strom bzw. verfügen über zu wenig Kenntnisse darüber; einigen würde es wohl die Augen öffnen. Es ist ein Dilemma: Sauberer Strom aus Wasserkraft, was zu „Fischgeschnetzeltem“ führt, oder Strom aus AKW’s, Kohle, Gas usw.. In der Schweiz zeigt man sich bemüht, genügend Wasser durch zu lassen (Restwassermenge) und Fischtreppen zu bauen, nicht nur wegen dem Lachs. Es wird viel gegen die Wasserkraft geschumpfen, aber angesichts der bösen AKWs und den CO2 Zielen der Schweiz, ist und bleibt sie die beste aller Lösungen. Vielleicht könnte Petri Heil einmal an der ETH nachfragen, das wäre bestimmt interessant.

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